Mittwoch, 28. September 2016

Morbus Crohn und Colitis Ulcerosa Hilfe - positive Faktoren ...

Im nachfolgenden versuche ich meine eigene Sicht zu den pisitiven Einflussfaktoren von Morbus Crohn und Colitis Ulcerosa zu vermitteln. Dies entspricht nicht unbedingt die Meinung der heutigen Medizin. Nach nun über 28 Jahren mit Morbus Crohn teile ich hier meine Sicht und Meinung. Hoffentlich kann ich den Einen oder Anderen mit dieser Information weiter helfen. Viel Spaß beim Lesen !


Ölziehen - gesünder leben dank ayurvedischer Heilkunst
Die traditionelle Anwendung des Ölziehens ist in Europa bis heute weitgehend unbekannt. Erst seit wenigen Jahrzehnten wird dieses jahrtausendealte Heilverfahren von mehr und mehr Menschen angewandt, die sich die Kenntnisse der ayurvedischen Heilkunst zunutze machen, um ihre Gesundheit nachhaltig zu verbessern.

Der Begriff Ölziehen bezeichnet eine sanfte Form der Mundspülung, bei der der Mundraum mit natürlichen Pflanzenölen gereinigt wird. Die heilenden Eigenschaften von Sonnenblumenöl, Kokosöl, Sesamöl und anderen reinen Pflanzenölen hat nicht nur einen nachweislich positiven Effekt auf die Zahn- und Mundgesundheit. Auch viele weitere Beschwerden lassen sich mithilfe des Ölziehens lindern.

Ölziehen: ayurvedische Medizin mit jahrtausendealter Tradition

Ölziehen ist bereits seit mehreren Tausend Jahren ein fester Bestandteil der ayurvedischen Medizin. In der traditionellen indischen Heilkunst wird Öl seit jeher eine besondere Bedeutung beigemessen. In Form von Massagen, für Tiefenaufgüsse oder zur inneren Anwendung wird Öl in der ayurvedischen Medizin aufgrund seines positiven Effekts auf die Gesundheit geschätzt. Auch das Ölziehen findet bereits in der ersten ayurvedischen Schrift Erwähnung, der Charaka Samhita.

Die Charaka Samhita erklärte bereits vor 2000 Jahren den Vorgang des Ölziehens und empfahl die Anwendung für mehr als 30 unterschiedliche Krankheiten. Migräne, Diabetes, Asthma und Hormonstörungen sind nur einige der Leiden, auf die das Ölziehen nach der Charaka Samhita einen heilenden Einfluss haben soll. In der indischen Volksheilkunde, in der die ayurvedischen Heilmethoden seit jeher fest verankert sind, hat das Ölziehen aus diesem Grund einen hohen Stellenwert. Die Technik des Ölziehens wird bis heute regelmäßig angewandt, um verschiedene Beschwerden zu lindern und die Mund- und Zahngesundheit zu verbessern.

In der westlichen Welt blieb das Ölziehen über Jahrtausende hinweg praktisch unbekannt. Erst in den 1990er Jahren machte der ukrainische Arzt Dr. Karach diese traditionelle Anwendung in Europa bekannt. Nach eigenen Angaben war Dr. Karach in der Lage, allein durch die heilende Wirkung des Ölziehens seine seit 15 Jahren bestehende chronische Blutkrankheit zu bekämpfen. Auch gegen seine schwere Arthritis erzielte er innerhalb von kürzester Zeit beachtliche Erfolge.

Heute ist das Ölziehen ein fester Bestandteil der alternativen Medizin und Naturheilkunde. Von unzähligen Menschen wird die Ölkur erfolgreich als tägliches Morgenritual angewandt, um die Gesundheit von Mundraum, Zahnfleisch und Zähnen langfristig zu verbessern. Auch als alternatives Heilmittel gegen Kopfschmerzen, Herz- und Blutkreislauferkrankungen, gegen Hautprobleme und grippale Infekte hat sich das Ölziehen bewährt.

Was bedeutet Ölziehen?

Die Technik des Ölziehens ist auch unter den Begriffen Ölkur, Ölkauen oder Ölsaugen bekannt. Damit wird die ayurvedische Methode der Mundspülung mit natürlichen Pflanzenölen bezeichnet. Das Ölziehen wird vor allem angewandt, um eine heilende Wirkung auf den Mundraum, die Zähne und das Zahnfleisch zu erzielen. Darüber hinaus wird der traditionellen Heiltechnik eine heilende Wirkung auf zahlreiche Beschwerden sowie ein reinigender, entgiftender Effekt zugeschrieben.

Beim Ölziehen wird pflanzliches Öl etwa eine Viertelstunde bis zwanzig Minuten lang im Mund bewegt. Dabei presst und saugt der Anwender das Öl immer wieder zwischen den Zähnen durch - daher auch der Begriff Ölziehen. Anschließend wird das Öl ausgespuckt, wodurch Bakterien und Giftstoffe aus dem Mundraum entfernt werden. Nach dem Ölziehen folgt eine Mundspülung mit warmen Wasser, und die Zähne können wie gewohnt geputzt werden.

Die Technik des Ölziehens ist zwar zunächst für viele Menschen ungewohnt - die Erfahrung, den Mund mit unverdünntem Öl zu spülen, braucht natürlich etwas Übung. Die Vorteile dieses alten ayurvedischen Heilverfahrens sind jedoch immens. Nicht nur zählt das Ölziehen zu den einfachsten und kostengünstigsten Anwendungen, um den Körper zu entgiften. Auch das Wirkungsspektrum ist gerade für die Zahn- und Mundgesundheit enorm. Im Gegensatz zu handelsüblichen Zahncremes erreicht das dickflüssige Pflanzenöl selbst schwer erreichbare Bereiche im Mundraum und ist zudem rein pflanzlich.

Einfluss des Ölziehens auf die Mund- und Zahngesundheit

Unter den vielfältigen Wirkungen, die das Ölziehen auf die Gesundheit hat, ist vor allem der Einfluss auf die Mund- und Zahngesundheit vielfach erprobt. Allein schon die empfohlene tägliche Anwendungsdauer von mindestens 15 bis 20 Minuten erklärt die heilende Wirkung des Ölziehens: Im Vergleich zum fünfminütigen Zähneputzen oder einer gewöhnlichen Mundspülung, die im besten Fall eine halbe Minute dauert, hat das Öl bei dieser alternativen Spülungsweise wesentlich mehr Zeit, seine heilende Wirkung zu entfalten. Darüber hinaus gelangt das Öl selbst in die schwer erreichbaren Zahnfleischtaschen und in die Zahnzwischenräume, die von Zahnbürste und gewöhnlicher Zahncreme kaum erreicht werden.

Bisherigen Studien zufolge zeigt das Ölziehen bereits nach etwa eineinhalb Monaten eine deutliche Verbesserung bei vorhandenen Entzündungen des Zahnfleisches. Auch Zahnbeläge und Karies verursachende Bakterien können in diesem Zeitraum signifikant reduziert werden. Von Vorteil ist die Technik des Ölziehens dabei auch aufgrund der sanften, natürlichen Wirkungsweise ohne Nebenwirkungen. Im Vergleich zu handelsüblichen Mundspülungen, die auf der Grundlage von aggressiven Chemikalien wirken, ist daher ganz klar dem Ölziehen als sanfte Heilmethode der Vorrang zu geben.

Die reinigende und entgiftende Wirkung des Ölziehens ist auf verschiedene Ursachen zurückzuführen. Einerseits sind es die heilenden Inhaltsstoffe in den natürlichen Pflanzenölen, die Giftstoffe aus dem Mundraum ziehen. Andererseits wirkt das Öl aber auch aufgrund der Verseifung, die während des Spülvorgangs im Mund stattfindet. Darüber hinaus wird durch das sanfte Spülen das Zahnfleisch massiert, was die Gesundheit und Durchblutung im Mundraum nachhaltig stärkt. Als besonders effektiv hat sich das Ölziehen für folgende Beschwerden im Mund- und Rachenraum erwiesen:

- Mundgeruch
- Karies
- Zahnbelag
- Zahnschmerzen
- Zahnfleischbluten
- Parodontitis
- Entzündungen am Zahnfleisch und im Mundraum
- trockene, rissige Lippen
- Mundtrockenheit
- lockere Zähne
- Zahnverfärbungen

Gesund dank Ölziehen

Nicht nur die Gesundheit von Mundraum, Zahnfleisch und Zähnen lässt sich durch die regelmäßige Anwendung des Ölziehens nachhaltig verbessern. Auch auf andere Beschwerden und Krankheiten hat das Ölziehen einen lindernden und oftmals heilenden Effekt. Traditionell wird die sanfte Therapie des Ölspülens gegen Migräne, Diabetes, Asthma und viele weitere Krankheiten angewandt - mehr als 30 verschiedene Krankheiten nennt die ayurvedische Charaka Samhita in der Liste der Beschwerden, die sich durch regelmäßiges Ölziehen lindern lassen.

Nach der traditionellen Ayurveda-Lehre wird dieser ganzheitliche Reinigungs- und Heilerfolg vor allem über die Stimulation der Zungen-Reflexzonen erzielt. Diese Bereiche lassen sich mit den Reflexzonen der Fußsohle vergleichen, deren Bedeutung sich Therapeuten bei der Reflexzonen-Massage zunutze machen. Ebenso wie die Fußsohle weist auch die Zungenoberfläche verschiedene Bereiche auf, die in der traditionellen ayurvedischen Heilkunst unterschiedlichen Organen zugeordnet werden. Herz, Lunge, Magen, Milz und Blase finden demnach ebenso ihre Entsprechung auf der Zunge wie Dickdarm, Dünndarm und Niere.

Über den Spülvorgang und das Bewegen des Öls zwischen den Zähnen werden diese Reflexzonen auf der Zunge stimuliert. Darüber hinaus ist das Ablösen von Zungenbelägen einer der wesentlichen Bestandteile des Ölspülens; die Reflexzonen werden auf diese Weise gereinigt und freigelegt. So ist es möglich, mithilfe des Ölspülens sämtliche Organe ebenso wie das gesamte Verdauungssystem zu stimulieren und eine umfassende Entgiftung anzuregen. Zu den Beschwerden, die sich auf diese Weise lindern lassen, zählen vor allem - aber längst nicht nur - die folgenden:

- Kopfschmerzen und Migräne
- Erkrankungen am Herzen
- Erkrankungen des Blutkreislaufs
- Nieren- und Leberkrankheiten
- grippale Infekte
- Bronchitis
- Magenschleimhautentzündungen
- Magengeschwüre
- Magen und Darm-Erkrankungen
- Neurodermitis, Akne und weitere Hautkrankheiten
- chronische Schlaflosigkeit

Wie wird eine Ölspülung durchgeführt?

Die Technik des Ölziehens ist prinzipiell ein einfaches Verfahren, das auch von ungeübten Personen problemlos angewandt werden kann. Schwierigkeiten kann zu Beginn lediglich das ungewohnte Gefühl bereiten, reines Öl im Mund zu haben und über einen längeren Zeitraum hinweg im Mund zu behalten.

Das Ölziehen wird im Idealfall täglich nach dem Aufstehen durchgeführt. Die Anwendung am frühen Morgen auf nüchternen Magen ermöglicht einen optimalen Reinigungs- und Entgiftungseffekt. Zur Vorbereitung sollte eine gründliche Zungenreinigung durchgeführt werden, um die Zungen-Reflexzonen freizulegen und somit zu sensibilisieren. Anschließend wird ein Esslöffel reines Pflanzenöl in den Mund genommen - bei den ersten Versuchen darf es allerdings auch etwas weniger sein. Das Öl sollte nun im Mund hin- und her- bewegt, durchgespült und zwischen den Zähnen durchgesogen werden.

Im Idealfall dauert eine Ölspülung 20 Minuten, mindestens jedoch 15 Minuten. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass die Anwendung tatsächlich den gewünschten Reinigungseffekt hat. Regelmäßige Pausen sorgen dafür, dass sich das Öl im Mund verteilt, in alle Winkel eindringt und einwirken kann. Um Muskelkrämpfen vorzubeugen, sollte der Spülvorgang möglichst entspannt durchgeführt werden. Nach dem beendeten Spülvorgang kann das Öl ausgespuckt und der Mund mehrfach mit warmem Wasser nachgespült werden.

Nach dem Ölziehen sollten die Zähne wie gewohnt geputzt werden. Wichtig ist, die gewohnte Zahnhygiene nicht zu vernachlässigen. Die Technik des Ölziehens stellt zwar eine wertvolle Ergänzung zur herkömmlichen Mundhygiene dar, soll diese allerdings nicht ersetzen. Es geht beim Ölziehen vielmehr darum, eine tiefenreinigende, entzündungshemmende und entgiftende Wirkung zu erzielen, die mit dem gewöhnlichen Zähneputzen und herkömmlichen Mundspülungen nicht möglich ist. Während das Zähneputzen für die Oberflächenreinigung verantwortlich ist, schafft das Ölziehen durch seine Tiefenwirkung die Voraussetzung für eine gesunde Mundflora und eine optimale Entwicklung der körpereigenen Abwehrkräfte.

Wer sich nicht dazu entscheiden möchte, die täglichen Ölspülungen dauerhaft durchzuführen, kann das Ölziehen auch im Rahmen einer mehrwöchigen Kur anwenden. Einige Therapeuten empfehlen eine etwa 14-tägige oder vierwöchige Anwendung; optimale Heilerfolge werden jedoch erzielt, wenn der Vorgang über einen Zeitraum von mindestens eineinhalb Monaten durchgeführt wird. Nach den bislang bekannten Studien ist nach dieser Zeit eine deutliche Verbesserung der Zahn- und Mundraumgesundheit zu verzeichnen.

Das richtige Öl - mehr als eine Geschmacksfrage

Welches Öl zum Ölziehen am besten geeignet ist, ist unter Therapeuten und Anwendern gleichermaßen umstritten. Grundsätzlich gilt: Alle reinen, kaltgepressten Pflanzenöle sind für die Anwendung geeignet. Einige Öle zeichnen sich jedoch durch ihre vorteilhaften antibakteriellen Eigenschaften aus uns sind daher für das Ölziehen in besonderem Maße zu empfehlen. Das betrifft vor allem Sonnenblumenöl, Sesamöl und Kokosöl - die drei beliebtesten Ölsorten für Ölspülungen.

Sonnenblumenöl wird aus einem einfachen Grund besonders häufig zum Ölziehen verwendet, dass es weithin verfügbar ist und Einsteigern somit erlaubt, direkt mit dem Ölziehen zu beginnen. Für einen optimalen Heileffekt ist allerdings in besonderem Maße die Verwendung von Kokosöl zu empfehlen. Kokosöl zeichnet sich nicht nur durch seine hervorragende antimikrobielle Wirkung aus, sondern wirkt außerdem entzündungshemmend. Diese Eigenschaften machen Kokosöl zu einem idealen Heilmittel im Kampf gegen Karies verursachende Bakterien.

Besonders vorteilhaft: Die im Kokosöl auf natürliche Weise enthaltene Laurinsäure töten zwar schädliche Bakterien und Pilze ab, jedoch nicht die gesundheitsfördernden Bakterien, die für eine ausgewogene und gesunde Mundflora unverzichtbar sind.

Wie wichtig ist Vitamin B 12?
Neben Stoffen, die der Energiesicherung des menschlichen Organismus dienen, gibt es eine Reihe von sonstigen Stoffen, die im Organismus zur Regulierung von Stoffwechselvorgängen wirken. Zwanzig dieser Wirkstoffe sind komplizierte organische Verbindungen, die von der Wissenschaft in der Gruppe der Vitamine zusammengefasst worden sind. Die sich strukturell zum Teil erheblich voneinander unterscheidenden Vitamine haben die Gemeinsamkeit, dass sie anders als anorganische, vom Organismus benötigte Nährstoffe (z. B. Eisen, Jod, Kalium) nicht in der unbelebten Natur vorkommen. Vitamine müssen von lebenden Organismen (Pflanzen, Tier, Menschen) gebildet werden.
Der Mensch kann lediglich bei sieben der zwanzig Vitamine auf deren Zufuhr verzichten. Die übrigen 13 müssen regelmäßig dem Stoffwechselkreislauf zugegeben werden. Nur zwei dieser lebensnotwendigen (essentiellen) Vitamine (Vitamin B3, Vitamin D) können vom menschlichen Körper im Zuge der chemischen Synthese (Verknüpfungen von Elementen zu einer neuen Verbindung) für den eigenen Bedarf selbst gebildet werden. Bei allen anderen essentiellen Vitaminen ist der Mensch auf Zufuhr von außen angewiesen. Diese Zufuhr geschieht in der Regel als Folge normaler Nahrungsaufnahme über den Verdauungstrakt. Ausnahmsweise gelangen Vitamine im Rahmen von medizinischen Behandlungsverfahren auch auf anderen Wegen (z.B. intravenös) in den Organismus.
Acht Vitamine zählen zur Vitamin B-Gruppe, darunter das chemisch besonders komplexe Vitamin B12 . Vitamin B12 ist unter anderem überaus wichtig für den Schutz des Herz-Kreislauf-Systems. Im folgenden Text soll das Vitamin beschrieben, seine Bedeutung untersucht und unter anderem auf mögliche Problematiken eingegangen werden, mit denen Veganer im Zusammenhang mit der Vitamin B12 -Versorgung konfrontiert sind.
Chemische Struktur
Vitamin B12 ist der wichtigste Vertreter der Cobalamine-Stoffgruppe und wird deshalb in der Fachwelt in der Regel als "Cobalamin" bezeichnet. Cobalamine beinhalten als metallorganische Verbindungen sowohl organische als auch metallische Elemente. Als einzige Naturstoffe bestehen Cobalamine zum Teil aus dem Übergangsmetall Kobalt. Der im Körper biologisch aktive Teil von Vitamin B12 wird von Chemikern als "Coenzym B12" bezeichnet. In der Literatur, insbesondere in der Ernährungswissenschaft, hat sich durchgesetzt, dieses Coenzym im Widerspruch zur korrekten Chemiker-Nomenklatur als "Vitamin B12" zu bezeichnen. Das Coenzym "Vitamin B12 " ist für zwei enzymatische Prozesse im Organismus notwendig: Der Methionin-Synthase und der Methylmalonyl-CoA-Mutase
Wirkung und Mangelerscheinungen
Diese Prozesse sind insbesondere für die Bildung von Zellen, wie z. B. die Erythrozyten (rote Blutkörperchen), bedeutsam. Wegen der Mitwirkung des Vitamins an der Bildung der die Nervenfasern umhüllenden Myelinscheiden ist Vitamm B12 auch für das Nervensystem von erheblicher Bedeutung. Ferner werden dem Vitamin das Herz schützende Wirkungen zugeschrieben: Bei der Methionin-Synthase wird Homocystein, das als schädlich für das Herz-Kreislauf-System gilt,
in das harmlose Methionin umgewandelt. Auch hilft B12 der Leber beim Unschädlichmachen von Toxinen.
Wird dem Körper zuwenig B12 zugeführt oder kann zugeführtes B12 aufgrund körperlicher Störungen (insbesondere bei Resorptions-Fehlfunktion des Intrinsischen Faktors) nicht verwertet werden, kommt es zu B12-Mangel. Dieser Vitamin-Mangel kann insbesondere zur Perniziösen Anämie (Morbus Biemer) führen. Bei dieser unbehandelt tödlich verlaufenden Erkrankung treten als Symptome unter anderem Müdigkeit, Erhöhung der Herzfrequenz, Blässe und Gelbgesichtigkeit, Kollapsneigung, Taubheitsgefühle und Koordinierungsstörungen auf. Manchmal kann mit der Perniziösen Anämie auch die Rückenmarkserkrankung Funikuläre Myelose (Funikuläre Spinalerkrankung) einhergehen.
Auch Nervenerkrankungen (Neuropathien) sowie psychische Problem, wie Demenz, Delirium, Psychosen oder Depressionen, werden mit Vitamin B12-Mangel in Verbindung gebracht.
Bedarf, Speicherung und Überdosierung
Der tägliche Vitamin B12 -Bedarf stellt mengenmäßig den geringsten der insgesamt erforderlichen Vitamin-Tagesbedarfe dar. Zum Vergleich: Der Tagesbedarf an Vitamin C liegt bei etwa 100 Milligramm, an Vitamin E bei ungefähr 14 Milligramm und der an Vitamin D rund 20 Mikrogramm (µg).
Die Mindestdosis an Vitamin B12 liegt bei lediglich 3 µg bei Erwachsenen. Säuglinge benötigen 0,4 bis 0,8 µg, bis zum 15 Lebensjahr steigt der Bedarf dann bis auf 3 µg an. Gebärende und stillende Frauen benötigen etwa 4 bsi 6 µg täglich.
Vitamin B12 kann mehrere Jahre lang gespeichert werden (die Halbwertszeit des Stoffes liegt bei durchschnittlich 600 Tagen). In der Leber eines Erwachsenen ist Speicherkapazität für bis zu 5000 µg. Säuglinge dagegen können aber lediglich maximal 30 µg speichern. Durch die lange Speicherung sowie durch Resorbierungsprozesse in Dünndarm stellen selbst längere Phasen ohne Vitamin B12-Aufnahme keine Bedrohung dar.
Da Vitamin B12 ein wasserlöslicher Stoff ist, werden mögliche überschüssige Vitamin-Mengen über die Nieren wieder ausgeschieden. Eine den Körper schädigende Überdosierung ist selbst bei massiven intravenösen Gaben extrem selten. Bekannt sind einige wenige Fälle, bei denen ein Zuviel an Vitamin B12 zu vergleichsweise harmlosen allergischen Reaktionen oder Hautausschlägen geführt hat.
Vorkommen und Aufnahme
Der menschliche Körper kann Vitamin B12 mithilfe von Mikrorganismen synthetisieren. Dieser Vorgang spielt sich aber im Dickdarm ab, von wo aus das Vitamin B12 nicht mehr in den Stoffwechsel-Kreislauf gelangen kann und stattdessen wirkungslos ausgeschieden wird. Deshalb muss Vitamin B12 durch die Nahrung aufgenommen werden, um in den Dünndarm zu gelangen, wo es resorbiert werden kann.
Nachdem es in den Körper gelangt ist, muss das Vitamin bei üblicher Nahrungsaufnahme, um aufgenommen werden zu können, im ersten Schritt von den Eiweißen, mit denen es zumeist verbunden ist, getrennt werden. Dann erfolgt der Transport in den hinteren Teil des Dünndarms
(Ileum). Hier wird das Vitamin durch ein "Intrinsischer Faktor" genanntes Glykoprotein an bestimmte Rezeptoren der Darmschleimhaut gebracht, wo es resorbiert und so dem Körperstoffwechsel zugeführt wird. Wegen der begrenzten Anzahl der zuständigen Rezeptoren können nur etwa 1,5 µg Vitamin B12 pro Mahlzeit resorbiert werden. Das Vitamin kann fast ausschließlich über tierische Nahrungsmittel aufgenommen werden.
Für auf Fleischessen verzichtende Vegetarier bieten sich Milch und Eier als natürliches Vitamin B12 - Lieferanten an.
In Pflanzen gibt es dagegen so gut wie keine Vitamin B12-Vorkommen. Einigen Algen (z.B. Nori porphyra ) sowie Pflanzenarten (z.B. Lupinen, Erbsen, Weißkohl) die durch Milchsäuregärung haltbar gemacht wurden, wird Vitamin B12-Vorkommen nachgesagt. Ebenso bestimmten Speisepilzen. Die herrschende Meinung sieht wegen der nur winzigen Vitamin-Spuren in Gemüse aktuell keine Möglichkeit, sich pflanzlich ausreichend mit Vitamin B12 zu versorgen. Allerdings ist die Thematik der B12-Vorkommen in Pflanzen noch nicht abschließend erforscht und lässt Raum für Mutmaßungen. Pflanzen fressende Tiere decken ihren Vitamin B12-Bedarf vermutlich mithilfe von Mikrorganismen im Darm. Eventuell auch durch Aufnahme von Spuren tierischer Organismen (z. B. Insekten, Kotreste), die mit dem Pflanzenfutter aufgenommen werden.
Die Konzentrationen von B12 in Nahrungsmitteln unterscheiden sich erheblich. Besonders viel Vitamin B12 findet sich in Innereien wie Rinder -, Hühner- oder Schweineleber (20 bis 60 µg je 100 Gramm) sowie in Tunfisch, Makrele und Hering (bis zu 9 µg/100 g). Auch im Muskelfleisch von Vieh ist die B12-Konzentration relativ hoch (bis 5 µg/100 g). Die Algenart Nori porphyra enthält beachtliche 15 µg B12 je 100g. In Vollmilch finden sich 0,4 µg auf 100g. Allerdings sind die in den Nahrungsmitteln enthalten B12-Konzentzation nicht uneingeschränkt gleichmäßig vom menschlichen Körper verwertbar. Häufig handelt es sich dabei um B12-ähnliche Stoffe (Analoga), die keine positive Wirkung im Körper entfalten. Auch hier ist die Forschung noch nicht soweit fortgeschritten, dass verlässliche Aussagen zu den wirksamem B12-Gehalt von allen tierischen und pflanzlichen Nahrungsmittel getroffen werden können. Bei Sauerkraut, dem lange ein vergleichsweise hoher Anteil an B12 zugeschrieben worden ist, ist sich die Fachwelt allerdings weitgehend einig, dass der B12-Anteil gegen Null geht.
Problematiken im Zusammenhang mit veganischer Ernährung
In der Muttermilch von stillenden Frauen, die sich vegan ernähren, befindet sich in de Regel kein oder nur wenig Vitamin B 12. Das kann bei den gestillten Säuglingen zu Mangelerscheinungen führen, die fatalerweise im Anfangsstadium leicht übersehen werden können. Durch die bei Veganern oft im Vergleich zu Nicht-Veganern ernährungsbedingt weitaus höhere Folsäurezufuhr werden durch Vitamin B12-Mangel verursachte Unregelmäßigkeiten im Blutbild häufig zunächst überdeckt. Erst beim Auftreten neurologischer Krankheitsanzeichen wird dann der Vitamin-Mangel deutlich.
Einige Studien weisen darauf hin, dass etwa 80 % der sich vegan oder vegetarisch ernährenden Menschen im Alter über 50 Anzeichen für Vitamin B 12-Mangel aufgrund B 12-armer Ernährung aufzeigen. Allerdings sind diese Studien nicht unumstritten. Unter anderem wird von Kritikern dieser Studien darauf hingewiesen, dass sie nicht zwingend einen Zusammenhang zwischen Mangel bei der Ernährung und Gesundheitsstörungen beweisen.
Praktiker empfehlen Veganern, die dem zumindest hochwahrscheinlichen Risiko, wegen rein pflanzlicher Ernährung an von Vitamin B 12-Mangel verursachten Krankheiten betroffen zu sein, bei der Nahrungsaufnahme bestimmte Anregungen zu beachten. Dazu gehört insbesondere der Hinweis, Obst, Gemüse und Wildpflanzen, bei denen sicher davon ausgegangen werden kann, dass sie nicht mit Pflanzenschutzmitteln belastet sind, nicht allzu gründlich zu säubern. Beobachtungen haben ergeben, dass beim Roh-Verzehr von ungereinigter Pflanzenkost, durch die Aufnahme von an den Pflanzenteilen befindlichen Larveneiern, Parasiten und ähnlichen Substanzen Vitamin B 12 in den Organismus gelangt. So besteht die Nahrung der sich ausschließlich pflanzlich ernährenden Gorillas zu 0,1 % aus tierischen Substanzen. Auch bei naturnah lebenden Völkern, die sich wie die im Nordwesten Indiens heimischen Bishnoi ausschließlich lakto-vegetarisch ernähren, gelangen tierische Organismen indirekt durch Pflanzenverzehr in den Stoffwechsel und sichern so die Vitamin B12-Versorgung.
Wer das Risiko, das mit nicht gereinigter Nahrung einhergeht, ganz vermeiden will, und sichergehen will, dass er auch die notwendige Dosis Vitamin B 12 zu sich nimmt, dem sei die Substitution mithilfe von Vitamin B 12-Präparaten empfohlen. Insbesondere bei Darmfunktionsstörungen, die trotz ausreichender Vitamin B 12-haltiger Nahrung zu Mangelerscheinungen führen, ist nach ärztlicher Feststellung des Vitaminbedarfs die Substituierung durch Injektionen angezeigt. Die den B 12-Status ermittelnden Tests sind allerdings häufig ungenau und sollten nur von ausgewiesenen Fachleuten vorgenommen werden.
Ansonsten reichen zumeist orale Präparat-Gaben. Es gibt eine ganze Reihe von entsprechenden Präparaten auf dem Markt, unter anderem in Flüssigform oder als Lutschtablette.


Vitamin D - unverzichtbar für unsere Gesundheit
Vitamin D ist ein lebenswichtiger Stoff, der für die menschliche Gesundheit eine entscheidende Rolle spielt. Für unzählige Mechanismen innerhalb unserer Zellen ist Vitamin D unverzichtbar. Vom Knochenaufbau bis zur Entwicklung der Zellen sind viele Vorgänge im menschlichen Körper ohne Vitamin D nicht möglich.

Aus diesem Grund ist eine ausreichende Zufuhr an Vitamin D für die Gesundheit besonders wichtig. Ein Vitamin-D-Mangel kann der Auslöser für schwerwiegende Krankheiten sein - angefangen von Depressionen bis hin zu ernsten Darmerkrankungen, Knochenkrankheiten und sogar Krebs.

Der beste Lieferant für Vitamin D ist im Gegensatz zu den meisten anderen Vitaminen nicht die Ernährung, sondern das natürliche Sonnenlicht. Umso wichtiger also, auf eine regelmäßige Sonnenzufuhr Wert zu legen. Ist eine ausreichende Versorgung über das natürliche Sonnenlicht nicht möglich, kann eine zusätzliche Versorgung mit Vitaminpräparaten ratsam sein.

Vitamin D - unverzichtbar für die Gesundheit

Vitamin D ist ein körpereigener Stoff, das heißt, er wird vom Körper selbst in den Zellen produziert. Dazu ist der Körper vor allem auf Sonnenlicht angewiesen, denn die UVB-Strahlen im natürlichen Sonnenlicht ermöglichen die Produktion von körpereigenem Vitamin D. In unserem Körper wird das Vitamin D in ein Hormon umgewandelt, das unter anderem positiv auf das Immunsystem einwirkt. Der menschliche Körper ist in der Lage, Vitamin D über einen längeren Zeitraum hinweg zu speichern. Auf diese Weise können wir während der Sommermonate unsere Vitamin-D-Speicher füllen und überstehen den dunklen Winter, ohne einen Vitamin-D-Mangel zu erleiden.

Die Funktionen, die Vitamin D im menschlichen Körper erfüllt, sind vielfältig. Der lebenswichtige Stoff leistet durch seinen Einfluss auf das Immunsystem einen wesentlichen Beitrag dazu, uns vor Grippe und Erkältungen zu schützen. Außerdem kann eine ausreichende Vitamin-D-Versorgung Knochenkrankheiten wie Rachitis oder Osteoporose vorbeugen, hat eine positive Wirkung auf den Blutdruck und fördert die Entwicklung des Nerven- und Muskelsystems. Zahlreiche Krankheiten werden durch einen Vitamin-D-Mangel begünstigt, darunter eine Vielzahl von Krebsarten. Nach dem aktuellen Forschungsstand kann eine ausreichende Versorgung mit Vitamin D die Sterblichkeit durch Krebs um einen beträchtlichen Anteil senken.

Rund 90 % des Vitamin-D-Anteils wird vom Körper selbst in den Zellen gebildet. Die restlichen 10 % beziehen wir über die natürliche Nahrung - vor allem Fettfische sind reich an Vitamin D - oder nehmen sie über Nahrungsmittel auf, die nachträglich mit Vitamin D angereichert wurden. Die Bildung von Vitamin D findet aktuellen Studien zufolge in allen Körperzellen statt. War man bis vor wenigen Jahren noch der Meinung, dass für die Vitamin-D-Bildung ausschließlich Leber, Nieren und Haut verantwortlich sind, sind die Forscher heute von der Bedeutung jeder einzelnen Körperzelle für die Vitamin-D-Bildung überzeugt.

Ursachen für einen Vitamin-D-Mangel

Wird der menschliche Körper nicht ausreichend mit Vitamin D versorgt, kann dies schwerwiegende Folgen für die Gesundheit haben. Da Vitamin D vor allem durch die Einwirkung von Sonnenlicht gebildet wird, ist ein Mangel an natürlichem Sonnenlicht die häufigste Ursache für einen Vitamin-D-Mangel. Mitteleuropäer sind in dieser Hinsicht gleich doppelt gefährdet: einerseits durch die klimatischen Bedingungen, andererseits durch unsere moderne Lebensweise.

Im Gegensatz zu südlicheren Regionen steht uns nur im Sommer ausreichend Sonne zur Verfügung, um körpereigenes Vitamin D in der benötigten Menge zu bilden. Während der Wintermonate müssen wir nicht nur mit deutlich weniger Sonnenstunden auskommen; die Sonne steht auch viel zu tief, um uns mit der erforderlichen Menge an UVB-Strahlung zu versorgen. Hinzu kommt, dass das mitteleuropäische Klima von Perioden bestimmt wird, in denen Bewölkung und Regen die Sonne fast vollständig fernhalten.

Trotz der klimatischen Verhältnisse ist unser Körper grundsätzlich in der Lage, Vitamin D in ausreichender Menge zu bilden. Er verfügt über die Fähigkeit, den lebensnotwendigen Stoff über einen längeren Zeitraum zu speichern und uns auf diese Weise gesund durch den Winter zu bringen. Dabei wird uns allerdings häufig unsere Lebensweise zum Problem - der zweite Grund, warum mehr als die Hälfte der Deutschen an Vitamin-D-Mangel leidet.

Das moderne Arbeits- und Freizeitverhalten hat dazu geführt, dass ein Großteil der Mitteleuropäer deutlich mehr Zeit in geschlossenen Räumen verbringt als im Freien. Dadurch ist die Versorgung mit natürlichem Sonnenlicht erheblich eingeschränkt; die Vitamin-D-Bildung ist nicht mehr in ausreichendem Maße möglich. Hinzu kommt, dass Dermatologen immer wieder vor den Gefahren der Sonne warnen und uns den ständigen Gebrauch von Sonnenschutzmitten empfehlen. Die Sunblocker halten allerdings nicht nur die schädliche UVA-Strahlung von unserer Haut ab, sondern auch die UVB-Strahlung, die zur Bildung von Vitamin D unerlässlich ist. Das hat zur Folge, dass wir uns durch Sonnenschutz scheinbar etwas Gutes tun, zugleich aber unsere Gesundheit erheblich beeinträchtigen.

Woran erkenne ich einen Vitamin-D-Mangel?

Ein Vitamin-D-Mangel zeigt sich meist an verschiedenen Krankheiten, die auf den Mangel zurückzuführen sind. Eine erhöhte Anfälligkeit für Erkältungen und grippale Infekte, übermäßige Müdigkeit, Muskelschwäche oder Depressionen können auf einen Vitamin-D-Mangel hindeuten. Darüber hinaus neigen Betroffene zum Teil zu Schlafstörungen oder entwickeln Hautprobleme. Auf einen Vitamin-D-Mangel deuten auch Veränderungen am Skelettsystem hin. Charakteristisch sind vor allem Knochen- und Gelenkverformungen sowie daraus resultierende Skelettschmerzen.

Um einen Vitamin-D-Mangel zu erkennen, kann auch ein Bluttest gemacht werden. Die Blutuntersuchung wird durch den Hautarzt vorgenommen und dient dazu, den aktuellen Vitamin-D-Spiegel festzustellen. Dabei ist jedoch die abweichende Vitamin-D-Bildung im Sommer und im Winter zu beachten. Sinnvoll ist es, den Vitamin-D-Spiegel sowohl im Herbst als auch im Frühjahr zu messen, um mögliche Abweichungen nach den Wintermonaten festzustellen. Bleibt der Vitamin-D-Spiegel nach dem Winter gleich, ist die Vitamin-D-Bildung während der Sommermonate ausreichend für die ganzjährige Versorgung.

Folgen von Vitamin-D-Mangel

Vitamin D ist im menschlichen Körper für eine Vielzahl von lebensnotwendigen Vorgängen verantwortlich. Ein Mangel an Vitamin D kann Auslöser für schwerwiegende Erkrankungen sein. Die Entstehung und der Verlauf der folgenden Krankheiten werden maßgeblich vom körpereigenen Vitamin-D-Spiegel beeinflusst.

- Erkältungen und Grippe: Ein Mangel an Vitamin D wirkt sich auf unser Immunsystem aus. Die körpereigenen Abwehrkräfte werden geschwächt; die Gefahr von Erkältungen und grippalen Infekten steigt. Nicht ohne Grund setzen die jährlichen Grippewellen im Winter ein, wenn der Vitamin-D-Spiegel am niedrigsten ist.

- Bluthochdruck: Eine Unterversorgung mit Vitamin D hat nachweislich einen negativen Effekt auf den Blutkreislauf. Die Gefahr, an Bluthochdruck zu leiden, steigt mit sinkendem Vitamin-D-Spiegel an. Das Gleiche gilt für Herzinfarkte: Eine ausreichende Vitamin-D-Versorgung senkt das Risiko tödlicher Infarkte um bis zu 81 %.

- Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen: Anhand zahlreicher Studien konnte belegt werden, dass ein Mangel an Vitamin D mit einer erhöhten Gefahr einhergeht, schwerwiegende Darmerkrankungen zu erleiden. Bei Autoimmunkrankheiten wie Morbus Crohn oder Colitis Ulcerosa treten am Darm chronisch entzündlichen Veränderungen ein, die dem Betroffenen starke Schmerzen und ernste Verdauungsprobleme verursachen. Beide Krankheiten sind zudem “nicht“ oder nur bedingt heilbar und können die Lebensqualität des Betroffenen erheblich einschränken. Es gibt eine Vielzahl von Berichten über Morbus Crohn oder Colitis Ulcerosa Betroffene, die ihr Darmleiden überwinden konnten und somit die Aussagen der Medizin über die Unheilbarkeit fragwürdig erscheinen lässt.

- Krebs: Ein Mangel an Vitamin D ist zahlreichen Studien zufolge ein wesentlicher Risikofaktor für die Entstehung von Krebserkrankungen. Zahlreichen Krebsarten kann durch eine ausreichende Vitamin-D-Versorgung vorgebeugt werden, darunter Brustkrebs, Dickdarm-, Gebärmutter- und Prostatakrebs.

- Asthma: Auch Asthma und Allergien werden zum Teil auf eine mangelhafte Vitamin-D-Versorgung zurückgeführt. Bei Kindern lässt sich die Schwere der Erkrankung ebenso wie die Häufigkeit von Asthma-Anfällen nachgewiesenermaßen reduzieren, indem Vitamin D in ausreichender Menge zugeführt wird.

- Diabetes: Bisherigen Studien zufolge senkt eine ausreichende Vitamin-D-Versorgung ebenfalls das Risiko, Typ-2-Diabetes zu erleiden.

- Karies: Auch für die Zahngesundheit ist Vitamin D wichtig. Vitamin D stärkt die Widerstandsfähigkeit der Zähne, da es die Bildung von körpereigenen antibakteriellen Stoffen anregt. Auf diese Weise können kariesbildende Bakterien effektiver bekämpft werden.

- Osteoporose: Auch für Osteoporose ist Vitamin-D-Mangel offensichtlich ein Risikofaktor. Die Erkrankung betrifft fast ausschließlich Frauen und bezeichnet einen Abbau der Knochensubstanz.

- Arthritis: Das Risiko, an rheumatischer Arthritis zu erkranken, steigt nach aktuellem Forschungsstand durch einen Vitamin-D-Mangel erheblich an. Generell hat Vitamin D einen positiven Einfluss auf die Entzündlichkeit der Gelenke.

- Demenz und Parkinson-Krankheit: Einen wesentlichen Beitrag leistet Vitamin D auch bei der Vorbeugung von Demenzkrankheiten. Eine Unterversorgung mit Vitamin D erhöht das Risiko einer Erkrankung.

Vitamin-D-Mangel vorbeugen

Der Vitamin-D-Spiegel wird entweder als Gewichtseinheit (ng/mg) oder in molaren Konzentrationseinheiten (nmol/l) gemessen. Von einem Vitamin-D-Mangel spricht man ab einem Wert unter 30 ng/ml; erst darüber wird die Versorgung als ausreichend angesehen. Bei Studien in Deutschland und in der Schweiz wies jeweils mindestens die Hälfte der untersuchten Personen einen Vitamin-D-Spiegel auf, der unter 20 ng/ml lag.

Vitamin D ist ein fettlöslicher Stoff, das heißt, er wird im Körperfett gespeichert. Auf diese Weise ist unser Körper in der Lage, uns auch in Mangelzeiten - also vor allem im Winter - mit Vitamin D zu versorgen. Dieses natürliche Speichersystem funktioniert bei Übergewicht allerdings nur eingeschränkt. Auch hier wird das Vitamin D zwar im körpereigenen Fett gespeichert; es kann jedoch in vielen Fällen nicht mehr an das Blut angegeben werden. Aus diesem Grund zählt Vitamin-D-Mangel zu den häufigsten Folgeerscheinungen von Übergewicht.

Betroffen sind dabei keineswegs nur stark übergewichtige Personen, denn schon bei einer Gewichtszunahme von etwa 10 % sinkt der Vitamin-D-Spiegel um rund 4 %. Das ist besonders für Mitteleuropäer bedenklich, die aufgrund ihrer Lebensgewohnheiten und der klimatischen Bedingungen sowieso häufig an Vitamin-D-Mangel leiden.

Da Vitamin D lediglich in einigen Fettfischen in hohem Maße vorkommt, ist die ausschließliche Versorgung mit Vitamin D über die Nahrung bei einer normalen Ernährung praktisch unmöglich. Rund 90 % des Stoffes muss vom Körper selbst gebildet werden, weshalb regelmäßige Aufenthalte in der Sonne für eine ausreichende Vitamin-D-Versorgung entscheidend sind. Besonders in Ländern, die traditionell mit Sonnenmangel zu kämpfen haben - etwa die skandinavischen Länder -, werden als ergänzende Maßnahme viele Lebensmittel mit Vitamin D angereichert.

Als letzte Möglichkeit, einen ausreichenden Vitamin-D-Spiegel sicherzustellen, können Vitaminpräparate eingenommen werden. Das kann auch dann eine gute Möglichkeit sein, wenn ein Bluttest gezeigt hat, dass die Vitamin-D-Versorgung nicht über den Winter aufrechterhalten werden kann. In diesem Fall empfiehlt sich eine ergänzende Einnahme während der Wintermonate.

Vitamin-D-Versorgung im Winter

Im Sommer verbringen die meisten Menschen viel Zeit im Freien - beste Bedingungen, um die körpereigenen Vitamin-D-Speicher zu füllen. Problematisch wird die Versorgung mit Vitamin D erst im Winter. Graue Tage und kurze Sonnenzeiten verhindern, dass wir ausreichend Tageslicht bekommen. Hinzu kommt, dass die Sonne im Winter nicht hoch genug steigt, damit die notwendige UVB-Strahlung auf die Haut gelangt. Aus diesem Grund ist die Versorgung mit Vitamin D während der Sommermonate besonders wichtig, denn in dieser Zeit legt der Körper die nötigen Reserven für den Winter an.

Wenn sich zeigt, dass die Versorgung im Winter nicht aufrechterhalten werden kann, empfehlen Ärzte meist die Einnahme von Vitamin D als Vitaminpräparat. Für viele Menschen kann es jedoch bereits ausreichend sein, im Winter einen mehrwöchigen Urlaub in südlicheren Gefilden oder im Hochgebirge einzulegen. Dabei ist allerdings der Sonnenschutz nicht zu vernachlässigen, denn die ungewohnt starke Sonneneinstrahlung stellt vor allem für helle Haut auch eine Gefahr dar.

Sonnenschutzmittel - ja oder nein?

Die direkte Sonnenwirkung hat einen entscheidenden Einfluss auf die Bildung von körpereigenem Vitamin D. Die UVB-Strahlen im natürlichen Sonnenlicht sind notwendig, um dem Körper die Vitamin-D-Produktion zu ermöglichen. Das bedeutet, dass wir vor allem während der Sommermonate regelmäßig Sonne tanken müssen, um das ganze Jahr ohne Mangelerscheinungen zu überstehen.

Das widerspricht jedoch dem Rat von Hautärzten, die direkte Sonneneinstrahlung zu meiden und sich möglichst zu jeder Zeit durch Sonnenschutzmittel zu schützen. Würden wir diesen Rat tatsächlich streng befolgen, müssten wir mit einem ständigen Vitamin-D-Mangel leben. Aus diesem Grund gilt es, den richtigen Mittelweg zwischen Sonnenschutz und Versorgung mit natürlichem Sonnenlicht zu finden.

Für eine ausreichende Versorgung mit Vitamin D reichen meist schon zehn bis fünfzehn Minuten pro Tag in der Sonne. Dabei sollten zumindest Gesicht und Arme - besser noch der ganze Körper - der Sonne ausgesetzt sein. Zu beachten ist, dass dunkelhäutige Menschen viel länger brauchen, um die gleiche Menge an Vitamin D zu bilden, und zwar bis zu zwei Stunden. Die Verweildauer in der direkten Sonneneinstrahlung sollte also vom Hauttyp abhängig gemacht werden.

An den empfohlenen Sonnenzeiten zeigt sich, dass ein wirksamer Sonnenschutz nicht im Gegensatz zu einer ausreichenden Vitamin-D-Versorgung stehen muss. Gerade helle Hauttypen, bei denen nur kurze Aufenthalte in der direkten Sonne empfohlen werden, benötigen nur eine kurze Zeit für eine ausreichende Vitamin-D-Bildung. Sinnvoll ist es, diese Aufenthalte in die Vormittags- oder Nachmittagszeit zu legen und die aggressive Mittagssonne zu meiden. Das gilt besonders für Urlaube in südlicheren Regionen oder im Gebirge.

Wenig wirksam ist für die Vitamin-D-Bildung die Abendsonne, da die Sonne zu dieser Zeit bereits zu tief steht, um die erforderlichen UVB-Strahlen auf die Haut gelangen zu lassen. Auch geschlossene Fensterscheiben kann die UVB-Strahlung nicht passieren. In geschlossenen Räumen und im Auto wird die Vitamin-D-Bildung daher nicht angeregt.


Grüne Smoothies - gesund und lecker 

Klassische Smoothies liegen seit Jahren im Trend: Die frischen Fruchtgetränke kombinieren die Aromen verschiedener Früchte und sorgen mit ihrer sämigen Konsistenz für ein besonderes Geschmackerlebnis. Da zur Herstellung von Smoothies die ganze Frucht verwendet und das Fruchtfleisch nicht herausgefiltert wird, bleiben zudem wertvolle Nährstoffe erhalten. 

Auch grüne Smoothies werden von immer mehr Menschen entdeckt, die Wert auf eine bewusste Ernährung legen - Tendenz steigend. Im Gegensatz zum klassischen Smoothie basiert der grüne Smoothie nicht nur auf Früchten, sondern enthält zusätzlich frisches Blattgrün. Was zunächst gewöhnungsbedürftig klingt, ist in Wirklichkeit eine gelungene Mischung aus den wertvollen Nährstoffen grüner Blattgemüsesorten und der geschmacklichen Vielfalt frischer Früchte. 

Mit gezielt ausgewählten Zutaten verwandeln sich grüne Smoothies in ein wahres Wundermittel, das mit einem hohen Anteil an Vitaminen, Nährstoffen und Antioxidantien einen wesentlichen Beitrag zu einer gesunden Lebensweise leistet. Das Gute an grünen Smoothies: Sie können ohne großen Aufwand und ohne Vorkenntnisse zu Hause hergestellt werden. Dazu wird nicht mehr benötigt als frische Zutaten und einen leistungsstarken Mixer. 

Was sind grüne Smoothies? 

Der klassische Smoothie wird in seiner Grundversion ausschließlich auf der Basis von frischen Früchten hergestellt. Meist werden mehrere Obstarten kombiniert, um eine große Vielfalt an Vitaminen und Nährstoffen zu erzielen und zugleich das Aroma des Smoothies zu verfeinern. Cremige Früchte wie Avocados, Bananen oder Mangos sorgen dabei für die charakteristische sämige Konsistenz des Smoothies. 

Grüne Smoothies sind eine Variante des klassischen Smoothies, bei der der Nährstoffgehalt durch die Zugabe von grünem Blattgemüse erheblich aufgewertet wird. Während einfache Fruchtsmoothies vielfach aufgrund ihres fruchtigen Geschmacks konsumiert werden, steht also beim grünen Smoothie ganz klar der Nährwert im Vordergrund. Durch das zugefügte Blattgemüse enthalten grüne Smoothies einen beachtlichen Anteil an Antioxidantien, Ballaststoffen sowie zusätzlichen Nährstoffen sowie Chlorophyll, die in anderen Nahrungsmitteln überhaut nicht oder kaum verfügbar sind. 

Das zugefügte Blattgrün bereichert den Smoothie also zusätzlich und macht ihn zu einem wertvollen Bestandteil einer bewussten, ausgewogenen Ernährung. Die Zubereitungsform als Smoothie hat dabei gleich zwei entscheidende Vorteile: Erstens werden schwer bekömmliche Blattgrünfasern durch die Verarbeitung im Mixer aufgebrochen, wodurch die Verdauung erleichtert wird und enthaltene Nährstoffe besser zugänglich gemacht werden. Zweitens sorgt der Fruchtanteil im grünen Smoothie dafür, dass Bitterstoffe im Blattgemüse abgemildert werden und der Geschmack nach Belieben verfeinert werden kann. Ganz zu schweigen vom zusätzlichen Vitamin- und Nährstoffgehalt, den das frische Obst mit sich bringt. 

Grüne Smoothies lassen sich so geschickt kombinieren, dass die Nährstoffzusammensetzung für verschiedene Gesundheitsprobleme und jede gewünschte Wirkung optimal angepasst ist. Aber auch unerfahrene Personen können mit Obst, Gemüse und Wildkräutern nach Belieben experimentieren und die Aromen nach Herzenslust kombinieren. Da alle Zutaten natürlich sind, gibt es kaum etwas, was Smoothie-Neulinge bei ihren ersten Mix-Versuchen falsch machen können. Zu Beginn sollte mit geringem Blattgemüse Anteil begonnen werden, der dann nach und nach gesteigert werden kann. Somit gewöhnt man sich besser an den super gesunden grünen Smoothie. 

Grüner Smoothie: innovativer Nährstoff-Cocktail aus den USA 

Wer das erste Mal auf die Idee kam, Obst und grünes Blattgemüse zu einem reichhaltigen Vitamin- und Nährstoffcocktail zu verarbeiten, ist nicht bekannt. Dass der grüne Smoothie sich inzwischen in vielen Teilen der Welt wachsender Beliebtheit erfreut und wir die Vorteile des grünen Smoothies für die Ernährung kennen, verdanken wir jedoch ohne Zweifel Victoria Boutenko aus den USA. Frau Boutenko gilt als Erfinderin des grünen Smoothies, wie wir ihn heute kennen. Sie war die Erste, die sich in den 1990er Jahren auf die Suche nach Ernährungsmethoden machte, die die Gesundheit langfristig verbessern und auch in Fällen Hilfe leisten können, in denen die Schulmedizin längst aufgegeben hat. 

Mit einer langen Krankengeschichte in der eigenen Familie - sie selbst litt an Herzrhythmusstörungen und Wassersucht, ihr Mann an einer Schilddrüsenüberfunktion sowie Arthritis und ihre Kinder an verschiedenen Allergien, Asthma und Diabetes - fand Victoria Boutenko in herkömmlichen Behandlungsmethoden keine wirkliche Hilfe. Auf der Suche nach alternativen Heilmethoden entdeckte sie zunächst die Rohkost für sich - und das zu einer Zeit, zu der das Prinzip der Rohkost-Ernährung noch kaum bekannt war. Die Familie stellte ihre Ernährung Schritt für Schritt auf Rohkost um und erzielte damit beachtliche Erfolge. Krankheiten, die von der Schulmedizin für nicht heilbar erklärt worden waren, klangen nach und nach ab. 

Dass sich Frau Boutenko mit ihrem Erfolg nicht zufriedengab, hatte verschiedene Gründe: Einerseits brachte die Rohkost-Ernährung aus gesundheitlicher Sicht ab einem bestimmten Punkt keine nennenswerten Fortschritte mehr. Die Frage war, was die Gesundheit der Familie weiter verbessern könnte. Andererseits gelangten die Boutenkos auch geschmacklich an ihre Grenzen - die immer wiederkehrenden Rohkost-Gerichte verloren mit der Zeit ihren Reiz. An dieser Stelle entdeckte Victoria Boutenko das enorme Potenzial grüner Blattgemüse. 

Grüne Blattsalate und andere Blattgemüse werden selten in großen Mengen verzehrt. Gerade in rohem Zustand gibt es einige Gründe, die gegen den Verzehr von grünen Blattgemüsen in großen Mengen sprechen. Neben der schlechten Verdaulichkeit hat das vor allem mit dem bitteren Geschmack vieler Blattgemüsesorten zu tun - wer versucht, rohe Blattsalate in großen Mengen zu verzehren, kommt dabei schnell an seine Grenzen. Dabei ist der Nährstoffgehalt grüner Blattgemüse beachtlich und stellt eine deutliche Bereicherung der Ernährung dar. 

Um das Potenzial von rohem Blattgemüse optimal zu nutzen, hatte Victoria Boutenko schließlich eine Idee, die weitreichende Folgen haben sollte: Sie kombinierte das grüne Gemüse mit Obst und pürierte die Mischung. Auf diese Weise lässt sich die feste Zellstruktur des Blattgemüses so weit aufbrechen, dass die Verdauung erheblich vereinfacht wird. Zugleich nehmen die zugefügten Früchte dem Blattgemüse seine Bitterkeit und bereichern es geschmacklich. Der grüne Smoothie in seiner Grundform war geboren - und damit eine Möglichkeit, nährstoffreiches Blattgemüse in größeren Mengen zu verzehren. 

Weshalb ist grünes Blattgemüse wichtig? 

Als Victoria Boutenko zum ersten Mal Mixgetränke auf der Grundlage von grünem Blattgemüse ausprobierte, nahm sie sich dabei unsere nächsten Verwandten zum Vorbild: Schimpansen, deren genetische Eigenschaften dem Menschen zu mehr als 98 % gleichen. Schimpansen zeichnet genau das aus, was uns Menschen so häufig fehlt, nämlich ein ausgezeichnetes Immunsystem und eine sehr geringe Krankheitsrate. Rund 40 % ihrer Nahrung beziehen Schimpansen aus grünen Blättern, etwa 50 % aus Früchten. 

Grünes Blattgemüse hat nicht nur einen hohen Anteil an Nährstoffen, die wir aus anderen Lebensmitteln nur bedingt beziehen können. Es enthält außerdem Chlorophyll - den Stoff, der das Sonnenlicht in Pflanzenblättern in Energie umwandelt. Chlorophyll ist ein wahrer Wunderstoff, der nicht nur die Grundlage der Fotosynthese bildet und so den Pflanzen ihre grüne Farbe gibt, sondern auch für uns Menschen unverzichtbar ist. Chlorophyll wirkt entgiftend und unterstützt die Blutbildung, fördert die Wundheilung und leistet einen wichtigen Beitrag zur Krebsvorsorge. Durch seine entgiftende Wirkung ist Chlorophyll außerdem in der Lage, den natürlichen Alterungsprozess zu verlangsamen. 

Die Bedeutung von grünem Blattgemüse für eine ausgewogene Ernährung ist seit Langem bekannt. Dennoch haben viele Menschen Schwierigkeiten, grünes Gemüse in größeren Mengen zu sich zu nehmen. Die Zusammensetzung von grünen Smoothies macht dies dank der Beigabe von frischen Früchten möglich. Ein grüner Smoothie besteht etwa zur Hälfte aus grünem Blattgemüse und zur Hälfte aus frischem Obst. Außerdem wird ein wenig Wasser zugefügt, um die einzelnen Zutaten besser zerkleinern zu können und die gewünschte Konsistenz zu erzielen. Auf diese Weise lassen sich größere Mengen von grünem Blattgemüse problemlos verzehren - und das dank zugefügtem Obst mit einem optimalen Geschmackserlebnis. 

Vielfältige Möglichkeiten des grünen Smoothies 

Grüne Smoothies bieten als Teil einer ausgewogenen Ernährung vielfältige Möglichkeiten. Sie können als Ergänzung zur gewohnten Nahrung wichtige Nährstoffe zuführen, für Entgiftungskuren verwendet werden oder im Rahmen einer Diät ganze Mahlzeiten ersetzen. Durch die Beigabe von frischem Obst entwickeln grüne Smoothies außerdem einen milden, fruchtigen Geschmack, den man bei Blattgemüse normalerweise vergeblich sucht. Auf diese Weise lassen sich auch Kinder und Gemüse-Muffel leicht vom grünen Smoothie überzeugen. 

Bei der Zusammenstellung von grünen Smoothies sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Alles, was im Garten wächst und auf dem Markt erhältlich ist, darf nach Herzenslust kombiniert werden, solange es für uns Menschen bekömmlich ist. Auch Wildkräuter, die sonst oftmals als Bestandteil der Ernährung vernachlässigt werden, entfalten im grünen Smoothie ihr volles Potenzial. Löwenzahn, Brennnessel, Bärlauch und andere Wildpflanzen können einen wesentlichen Beitrag leisten, um unsere Gesundheit zu verbessern und vorhandene Krankheiten zu bekämpfen. 

Der grüne Smoothie besteht in seiner Grundform ausschließlich aus frischem Obst, grünem Blattgemüse und Wasser. Das heißt jedoch nicht, dass die Zugabe anderer Zutaten nicht möglich ist. Sei es für den Geschmack, sei es für zusätzliche Nährstoffe schwört der Eine oder Andere darauf, den grünen Smoothie mit Olivenöl, Leinsamen, Knoblauch oder anderen Zugaben zu verfeinern. Verzichtet werden sollte jedoch im Idealfall auf zusätzliche Süßstoffe. Besser ist es, für den Smoothie reifes Obst zu verwenden, das der Mischung eine natürliche Süße verleiht. 

Grüne Smoothies selber mixen 

Einer der vielen Vorteile am grünen Smoothie ist die Tatsache, dass die Zubereitung keine Vorkenntnisse erfordert. Jeder, der die Wirkung des grünen Smoothies selbst ausprobieren möchte, kann sich an einfachen Grundrezepten orientieren oder gleich selbst mit grünem Blattgemüse und frischem Obst experimentieren. Wichtig ist dabei vor allem, dass das verwendete Blattgrün so weit wie möglich zerkleinert wird. Dass grünes Blattgemüse für uns relativ schwer verdaulich ist, liegt daran, dass das Blattgrün von sehr zähen Fasern durchsetzt ist. Je gründlicher der grüne Smoothie gemixt wird, desto besser wird diese Faserstruktur aufgebrochen. Die enthaltenen Nährstoffe sind für uns auf diese Weise besser verfügbar, und das Gemüse selbst wird besser verdaulich. 

Zur Herstellung von grünen Smoothies wird aus diesem Grund unbedingt die Verwendung eines Mixers - im Idealfall eines leistungsstarken Hochleistungsmixers - empfohlen. Theoretisch ist es zwar auch möglich, den Smoothie mit dem Pürierstab zu mixen. Die feste Struktur von grünem Blattgemüse macht dieses Verfahren allerdings zu einer undankbaren Aufgabe. Nicht nur der Zeitaufwand ist dabei enorm; das Ergebnis fällt in den meisten Fällen auch eher schlecht als recht aus. Die gewünschte samtig-sämige Konsistenz ist mit einem Pürierstab kaum zu erreichen. Außerdem wird der Gemüse-Frucht-Mix durch die langwierige Bearbeitung mit dem Pürierstab relativ stark erwärmt. 

Auch bei der Verwendung eines handelsüblichen Mixers ist Vorsicht geboten. Die Belastung beim Pürieren von zähen Blattpflanzen ist oftmals so hoch, dass der Mixer einer regelmäßigen Zubereitung nicht allzu lange standhält. Wer mit dem Gedanken spielt, sich regelmäßig seine eigenen grünen Smoothies zu mixen, sollte daher die Anschaffung eines Hochleistungsmixers in Erwägung ziehen. Hochwertige Geräte sind zwar deutlich teurer als einfache Küchenmixer, überzeugen aber auch mit einer deutlich verbesserten Leistung und langen Lebensdauer.

Die richtigen Zutaten für grüne Smoothies 

Als Zutaten für den grünen Smoothie sind vor allem frische, saisonale Gemüsesorten oder Wildkräuter zu empfehlen. Wer für seine Smoothies wilde Pflanzen verwenden möchte, kann aus einer schier unendlichen Auswahl an Wild- und Heilpflanzen wählen. Wichtig ist dabei nur, den Unterschied zwischen essbaren und nicht essbaren Pflanzen zu kennen. Wildkräuterführer können bei der Unterscheidung helfen. Der Vorteil von Wildpflanzen als Bestandteil grüner Smoothies liegt übrigens nicht nur in ihrer kostenlosen Verfügbarkeit. Wilde Kräuter und Grünpflanzen weisen auch einen Chlorophyll-, Vitamin- und Mineralstoffgehalt auf, der um ein Vielfaches höher ist als bei kultivierten Nutzpflanzen. 

Zu guter Letzt stellt sich die Frage, ob die Zutaten für den grünen Smoothie tatsächlich immer frisch sein müssen. Einige Smoothie-Fans schwören darauf, überschüssige Mengen an Wildkräutern oder Blattgemüse einzufrieren. Grundsätzlich ist es zwar immer ratsam, alle Zutaten so frisch wie möglich zu verwenden. Wenn dies allerdings einmal nicht möglich sein sollte, kann das Einfrieren einzelner Portionen eine gute Möglichkeit sein, selbst größere Mengen an Gemüse zu verwerten. Das gilt allerdings nur für Gemüse, das frisch eingefroren wurde. Handelsübliches Tiefkühlgemüse verliert durch den industriellen Erhitzungsprozess einen Großteil seiner Nährstoffe und sollte deshalb für grüne Smoothies nicht verwendet werden.


Der Wilde von GrueneSmoothies.de