Flexi-Vegane Ernährung hilft bei Morbus Crohn und Colitis Ulcerosa (CED)


Colitis Ulcerosa und Morbus Crohn sind chronisch-entzündliche Darmerkrankungen (CED). Neben der konventionellen Behandlung mit entzündungshemmenden Medikamenten spielt die Ernährung in der Therapie zunehmend eine Rolle. Neue Studien und Berichte von betroffenen Patienten zeigen, dass sich eine Flexi-Vegane Ernährung positiv auswirken kann. Flexi-Vegan bedeutet, dass die vegane Kost ein- bis zweimal pro Woche mit Fleisch ergänzt werden darf - also flexibel gehandhabt werden kann.

Wenn Du unter einer der beiden Darmerkrankungen leidest, hast Du sicher schon etliche Behandlungen hinter Dir. Falls Du erst seit kurzem die Diagnose erhalten hast, um so besser ! Je früher man etwas unternimmt, um so einfacher ist es der Krankheit entgegen zu wirken. Mit der richtigen Ernährung kannst Du den Krankheitsverlauf und damit Dein allgemeines Wohlbefinden sehr zum Positiven beeinflussen. Nicht jede Ernährungsumstellung wirkt sich bei jedem Patienten gleich aus. Am besten testest Du selbst, wie Du mit Flexi-Vegan zurecht kommst.

Der Einfluss der Ernährung bei Morbus Crohn und Colitis Ulcerosa






Viele Forscher und Wissenschaftler befassen sich mit den Ursachen von Morbus Crohn und Colitis Ulcerosa. Dabei wird auch die Ernährung immer wieder unter die Lupe genommen. Nahrungsmittelunverträglichkeiten und Allergien werden genau untersucht, aber auch die Auswirkungen einzelner Lebensmittel. Andererseits vertreten zahlreiche Ärzte die Meinung, dass die Ernährung keinen Einfluss auf chronische Darmkrankheiten hat. Bei dieser Sichtweise gelten lediglich generell Alkohol, Kaffee und Nikotin bei Darmerkrankungen als schädlich. Einige Mediziner sind der Meinung dass Tabakkonsum sich beruhigend auf Colitis Ulcerosa auswirken kann. Bei Morbus Crohn plädiert man generell den Verzicht auf Tabakkonsum. Ich bin der Meinung, dass man generell auf den Tabak Konsum verzichten sollte - ob mit einer Darmerkrankung vorbelastet oder nicht. Ich kann es nicht oft genug sagen, dass die Ernährung der Schlüssel zur Gesundheit und Wohlbefinden ist.


Studie der Semi-vegetarisch Ernährung bei CED


Doch wie sieht es ganz konkret mit Obst und Gemüse, Getreide, Fleisch, Milch und Eiern aus? Wie findet man heraus, welche Nahrungsmittel gut oder schlecht für den Darm sind? Damit haben sich Ärzte am Nakadori General Hospital in Japan befasst. Es nahmen 22 Morbus Crohn Patienten an der Studie teil. Das Projekt dauerte zwei Jahre. Die eine Hälfte der Probanden ernährte sich semi-vegetarisch, die andere Hälfte klassisch mit einer omnivoren Ernährung, hier war also alles erlaubt. Voraussetzung war, dass sich die Teilnehmer nach einer Operation oder einer Therapie mit Medikamenten in der Remission befanden, also (weitestgehend) beschwerdefrei waren.

Der Versuch führte zu verblüffenden Ergebnissen. Die semi-vegetarische Gruppe war nach einem Jahr immer noch komplett in Remission. Nach zwei Jahren waren es noch beeindruckende 92 Prozent!!! Bei der Vergleichsgruppe, die Fleisch, Fisch und andere tierische Nahrungsmittel in unbegrenzter Menge essen durften, befanden sich nach einem Jahr lediglich 67 Prozent in Remission, nach zwei Jahren reduzierte sich der Anteil auf 25 Prozent. Die Wissenschaftler zogen folgenden Schluss: Mit einer semi-vegetarischen (bzw. Flexi-Veganen) Diät lassen sich Rückfälle bei Morbus Crohn sehr effizient verhindern. Die Studie wurde 2010 im World Journal of Gastroenterology veröffentlicht.

Das Ergebnis widerlegt die Meinung der meisten Ärzte, die behaupten, dass eine chronische Darmentzündung durch die Ernährung nicht oder kaum beeinflusst werden kann. Ich habe selbst nun seit über 30 Jahre Morbus Crohn und bin sehr belesen auf dem Gebiet der Ernährung und habe auch vieles ausprobiert und kann nur sagen dass man alleine mit der Ernährung eine riesige Verbesserung der Darmerkrankung und des allgemeinen Wohlbefindens erreichen kann. Es gibt auch tausende Fälle in dem man durch die Ernährungsumstellung eine Heilung erreicht hat. Leider wird aus Sicht der Medizin der Ernährung kaum oder wenn dann viel zu wenig Beachtung geschenkt. Man sollte sich fragen was wohl wäre, wenn alle Bürger die Ernährung auf eine semi-vegetarischen bzw. flexi-veganen Ernährung umstellen würden ?!? Hätten die Ärzte, die Chemie- u. Pharmakonzerne, die Milch- u. Fleischindustrie noch Profite in Milliardenhöhe oder würde hier der größte Teil einfach weg brechen ? Natürlich hat die Medizin eine Daseinsberechtigung, doch eher zur Behandlung von akuten Zuständen und Notfällen. Ich bin mir sicher, dass der größte Teil der Zivilisationskrankheiten sich mit einer Ernährungs- und Lebensumstellung so gut wie auslöschen lassen würde.

In der Studie waren bei der semi-vegetarischen bzw. flexi-veganen Ernährung Milch und Eier erlaubt. Außerdem durften die Teilnehmer einmal pro Woche Fisch essen, in jeder zweiten Woche gab es Fleisch, allerdings jeweils nur halbe Portionen. Es waren also einmal wöchentlich 100 Gramm Fisch und einmal alle zwei Wochen 100 Gramm Fleisch erlaubt.

Eine weitere Untersuchung hat ergeben, dass Milch eine negative Wirkung hat. Wissenswert in diesem Zusammenhang: In den asiatischen Ländern gehört Milch nicht zu den Grundnahrungsmitteln. Milch ist nur im westlichen Kulturkreis angeblich gesund. In China und Japan ist Milch nicht nur unüblich, viele - auch gesunde - Menschen vertragen sie überhaupt nicht.

Milch enthält einen hohen Prozentsatz an schwefelhaltigen Aminosäuren, die die Darmflora belasten und negativ beeinflussen. Wird die Milch aus der Ernährung gestrichen, zeigt sich bei vielen Colitis Ulcerosa so wie Morbus Crohn Patienten eine erhebliche Besserung. Deshalb wird bei der Flexi-Veganen Ernährung im Gegensatz zur semi-veganen Ernährung auf Milch verzichtet. Grüne Blattgemüse haben dagegen einen sehr positiven Einfluss. Blattsalate und grüne Blattgemüse, zum Beispiel Spinat, enthalten Wirkstoffe, die für den Darm und Darmflora günstig sind. Es kommt aber auf die richtige Zubereitung an, denn zu viele Ballaststoffe sind bei Morbus Crohn und Colitis Ulcerosa gerade währen eines Schubs eher ungünstig. Es hat sich auch gezeigt, dass der Verzicht auf Eier ebenfalls eine Positive Wirkung hat. Im Grunde wäre eine rein vegane Ernährung (ohne jeglichen tierischen Bestandteilen)  für die (Darm) Gesundheit die allerbeste Wahl. Viele Menschen sträuben sich und empfinden es als zu restriktiv. Für diejenigen, die sich nicht vorstellen sich rein vegan zu ernähren wäre eben die Flexi-Vegane Ernährung der ideale Einstieg. Somit wird die vegane Ernährung eben flexibel gestaltet und man erlaubt sich gelegentlich (ein bis höchstens zweimal pro Woche) eine Mahlzeit, die tierische Bestandteile enthält. Vielleicht gelingt es dann einen über die Zeit nach und nach auch auf diese Ausnahmen zu verzichten. Es wäre also ein Einstieg in die vegane Ernährung und gleichzeitig würde es trotz der Ausnahmen einen riesigen Beitrag zur Gesundheit beitragen.  

Eine Ernährung, die bei Morbus Crohn und Colitis ulcerosa Wirkung zeigt, verzichtet auf alle Bestandteile, die zu einer negativen Veränderung der Darmflora führen. Damit können entzündliche Darmerkrankungen verhindert oder gebessert werden. Ein erneuter Ausbruch der chronischen Entzündung kann verhindert oder zumindest abgeschwächt werden. Es stellt sich zudem nach und nach immer mehr heraus, dass eine optimale Darmflora für einen gesunden Darm unerlässlich ist. Das Gleichgewicht der Darmflora kann durch Medikamente wie Antibiotika oder Kortison empfindlich gestört werden. Insbesondere die tägliche Nahrung kann die Darmflora zum Positiven wie auch zum Negativen beeinflussen. Es hat sich bei mir erwiesen dass die vegane Ernährung mir am besten geholfen hat den Morbus Crohn zu überwinden. Eine Zeitlang hatte ich mich Flexi-Vegan ernährt und auch zu dieser Zeit ging es mir prächtig. Die ein bis zwei Ausnahmen pro Woche kann der Körper und die Darmflora kompensieren. Die Balance wird nur kurzfristig gestört und kann sich dann wieder erholen.

An dieser Stelle ein wichtiger Hinweis: Du kannst mit einer Ernährungsumstellung nichts falsch machen. Sowohl die Flexi-Vegane als auch die rein vegane Ernährung sind gesund, wenn Du auf eine ausgewogene Zusammensetzung achtest. Bei einer komplett veganen Ernährung muss auf alle Fälle Vitamin B-12 separat zugeführt werden, weil der Körper dieses lebenswichtige Vitamin nur aus Fleisch bilden kann. Die genannten Ernährungsweisen können eine ärztliche Behandlung ergänzen, im Zweifelsfall aber nicht komplett ersetzen. Achte auf Deinen Körper und seine Reaktionen. Lebensmittel, die Du nicht verträgst solltest Du selbstverständlich auch in Zukunft meiden.

Die Hauptbestandteile und Grundsätze der Diät aus den Forschungsexperimenten


Als Übeltäter gelten tierische Proteine und tierische Fette. Zucker und Weißmehl sind ebenfalls ungünstig, Du solltest also den Verzehr von Süßigkeiten erheblich einschränken. Vollkornprodukte sind generell gesund, können aber zeitweise wegen der Ballaststoffe kritisch sein. Das trifft auch bei Früchten und Gemüse zu. Hier kannst Du mit einer entsprechenden Zubereitungsart dafür sorgen, dass Obst, Gemüse und Salate trotzdem gut verträglich sind. Schokolade, Cola und Fast-Food werden gestrichen. Immer vorteilhaft sind dagegen unter anderem grüner Tee, brauner Reis und Kartoffeln. Achte darauf dass Du die Lebensmittel konsumierst, die möglichst nicht oder nur wenig verarbeitet sind. Vegane, hoch verarbeitete und industriell hergestellte Lebensmittel stehen den konventionellen Lebensmitteln kaum nach - außer dass sie keine tierischen Bestandteile enthalten. Mahlzeiten sollte möglichst frisch und aus frischen Zutaten zubereitet werden. 

Dein Flexi-Vegan-Ernährungsplan, mit dem Du gut zurecht kommst:


Jeden Tag darfst Du Kartoffeln, Süßkartoffeln, braunen Reis, Amaranth, Hirse und Quinoa essen. Mahlzeiten, die zu mindestens einem Drittel aus Gemüse oder Obst bestehen, sind besonders empfehlenswert. Sauerkraut und Miso-Suppe fördern ein gesundes Darmklima. Erbsen, Linsen, Bohnen und bei Bedarf vegane Proteinpulver liefern Proteine und dürfen täglich gegessen werden. Kuhmilch und Produkte hieraus soll besser weglassen werden - und das solltest Du auch beim Alkoholgenuss beachten, beschränke Dich am besten auf ein bis maximal zwei Gläser pro Woche. Die vegane Ernährung bietet für Milch, Käse und Joghurt tolle Alternativen. Hafermilch, Mandelmilch. Lupinenmilch und Reismilch sowie die entsprechenden Käse- und Joghurt-Produkte sind ein vollwertiger Ersatz, wenn man diese vermisst. Da diese Ersatzprodukte oft stark verarbeitet sind, sollte hiervon nach und nach weniger auf den Speiseplan stehen. Soja und Soja Produkte sollte man nur in geringer Menge konsumieren. Wenn, dann sind fermentierte Sojaprodukte wie Tamarisauce, Miso, Natto und Tempeh zu bevorzugen. Besser man sucht nach einer Alternative auf Lupinen Basis, da es hier um ein einheimisches Produkt handelt, dass sehr ähnliche Vorzüge genießt wie fermentiertes Soja.

Merke Dir:

Flexi-Vegan bedeutet, dass Du Deinen Speiseplan mit gelegentlichen (ein bis maximal zweimal pro Woche) durch Fleischverzehr ergänzen kannst. Völlig weglassen solltest Du dagegen Süßigkeiten (Zucker), Margarine, alle Milcherzeugnisse, Eier, Brot und Fruchtsäfte. Fast-Food und vor-verarbeitete Lebensmittel gehören ebenfalls nicht auf den Einkaufszettel. Frisch und selbst zubereiten oder kochen ist hier wichtig. 
                                                 

Die vegane Ernährung mit Obst, Gemüse und Salaten bei Colitis Ulcerosa und Morbus Crohn




Dass Obst, Salat und Gemüse gesund sind, steht außer Frage, besonders dann, wenn sie als Rohkost gegessen werden. Im rohen, möglichst frischen Zustand sind die Inhaltsstoffe und Vitamine am wirksamsten. Flexi-Vegan heißt, dass Du nicht nur die vegane Ernährung gelegentlich mit Fleisch kombinieren darfst, sondern auch täglich Obst und Gemüse in Form von Rohkost isst. Wenn im Frühjahr und Sommer eine Fülle an Obst und Gemüse auf den Märkten angeboten wird: Zugreifen! Salat, Obst und Gemüse, möglichst frisch zubereitet, sind bei Colitis Ulcerosa und Morbus Crohn ein wesentlicher Bestandteil der Ernährung.



Allerdings haben viele Menschen, die von Colitis Ulcerosa und Morbus Crohn betroffen sind, gerade während eines Schubs Probleme, wenn die Nahrung zu viele Ballaststoffe enthält. Das umgehst Du, wenn Du Dich bei Flexi-Vegan für Smoothies entscheidest. Du hast damit gleich mehrere Vorteile: Den Smoothie kannst Du mit jeder Art von Obst, Gemüse und Salaten zubereiten. Alles darf und soll roh verarbeitet werden. Ansonsten kannst Du wirklich aus dem Vollen schöpfen.

Besonders empfehlenswert sind somit grüne Smoothies. Wer nach dem Verzehr von Blattsalaten Schwierigkeiten mit der Verdauung hat - und das ist bei Colitis Ulcerosa und Morbus Crohn gerade beim Schub leider öfters der Fall - verträgt Salat in Smoothie-Form meist sehr gut. Du brauchst dafür lediglich einen leistungsstarken Mixer. Zugleich ersparst Du dir langwieriges Kochen und mühsame Zubereitungsarten. Ein grüner Smoothie ist im Handumdrehen fertig. Salat oder Spinat waschen, abtropfen lassen und mit Obst Deiner Wahl in den Mixer geben. Banane passt immer, gut geeignet sind aber auch alle anderen Obstsorten. Auf Knopfdruck zerkleinert der Mixer alle Bestandteile. Die Inhaltsstoffe bleiben erhalten. Die Struktur ist aber nach dem Mixen so beschaffen, dass auch Personen, die mit Colitis Ulcerosa oder Morbus Crohn zu kämpfen haben, den Smoothie gut vertragen. Damit steht Dir mit Flexi-Vegan und Smoothies eine abwechslungsreiche, bekömmliche und äußerst gesunde, vegane Ernährung zur Verfügung. In den Frühjahr- und Sommermonaten beginne ich fast jeden Tag mit einen grünen Smoothie. Einfach und schnell zubereitet kann ich ihn unterwegs zur Arbeit genießen. Ich möchte den grünen Smoothie nicht mehr missen. Grüne Smoothies sind ein guter Anfang zur gesunden Ernährung.


Vegetarische Kost, veganer Lifestyle / vegane Ernährung und Flexi-Vegan: Was ist der Unterschied?




Vegetarische Kost


Zunächst eine kurze Begriffserklärung: Die vegetarische Ernährung ist bekannt - dabei verzichtest Du auf Fleisch und Wurstwaren. Fisch sollte ebenfalls nicht gegessen werden. Bei der größten Gruppe der Ovo-Lakto-Vegetarier sind dagegen Eier, Milch und Milchprodukte erlaubt. Bei einer Untergruppe der Lakto-Vegetarier wird auf Eier, jedoch nicht auf Milch und Milch Produkte verzichtet. Wiederum bei der Untergruppe der Ovo-
Vegetarier wird hingegen auf Milch und Milchprodukte jedoch nicht auf Eier verzichtet. Hier kommt es eben auf die jeweilige Überzeugung bzw. Vorliebe an, welche der Varianten einen zusagen. 

Vegane Ernährung / veganer Lifestyle


Die vegane Ernährung verzichtet komplett auf alle Tierprodukte. Dabei handelt es sich nicht nur um Fleisch von Tieren, sondern um alle Produkte, die in irgendeiner Form von Tieren stammen. Auf dem Speiseplan stehen weder Fleisch noch Fisch. Milch, Käse, Joghurt und Eier werden oft durch Ersatzprodukte ersetzt. Vegane Ernährung heißt zum Beispiel auch, dass Du keinen Honig verwendest und bei allen Fertigprodukten genau auf die Inhaltsstoffe schaust. In vielen fertig abgepackten Lebensmitteln sind tierische Bestandteile enthalten, die man auf den ersten Blick gar nicht vermutet, wie etwa Gelatine. Bei den vegan lebenden Menschen werden alle Produkte gemieden, die von Tieren stammen. Dies bezieht sich dann nicht nur auf Lebensmittel, sondern auch unter Anderem auf Gebrauchsgegenstände, wie Wolle, Lederwaren, Pelze und weitere. Daher wird oft auch von einem veganen Lifestyle geredet, da sich das Konsumverhalten nicht nur auf die Ernährung, sondern auf alle Lebensbereiche erstreckt. Es gibt jedoch eine Gruppe Menschen, die sich nur auf die vegane Ernährung beschränken. Diese Gruppe ernährt sich oft aus gesundheitlichen Gründen vegan.

Die Flexi-Vegane Ernährung


Flexi-Vegan ist eine vegane Ernährung mit Ausnahmen. Du ernährst Dich dabei vom Grundsatz her vegan, darfst aber ein- bis maximal zweimal pro Woche tierische Bestandteile in eine Mahlzeit integrieren. Hierbei steht der gesundheitliche Aspekt im Vordergrund. Bei dem "veganen Lifestyle" steht der Tierschutz und der ökologische Aspekt im Vordergrund. Bei der veganen Ernährung steht oft der gesundheitliche Aspekt im Vordergrund. Bei der flexi-veganen Ernährung steht ebenfalls die Gesundheit im Vordergrund, soll jedoch wie der Begriff schon andeutet, flexibel gehandhabt werden.

Für echte Veganer ist das erst einmal ein Widerspruch, denn Veganer möchten vor allem Tierleid vermeiden. Du kannst aber selbst entscheiden, wie Du es handhabst, denn es geht um Deine Gesundheit ! Flexi-vegan reduziert gegenüber der konventionellen Ernährung das Tierleid deutlich gegenüber der "normalen" Mischkost, da nur noch sehr begrenzt Lebensmittel mit tierische Bestandteile verzehrt werden. Damit Du in keinen Gewissenskonflikt kommst, achte beim Fleischkauf auf eine absolut artgerechte Tierhaltung. Zudem hast Du mit Flexi-Vegan einen weiteren Vorteil. Veganer brauchen auch bei einer sehr ausgewogenen, vielseitigen Ernährung Vitamin B12 als Nahrungsergänzung, dass überwiegend in Fleisch enthalten ist. Wer von Morbus Crohn und Colitis Ulcerosa betroffen ist, aber die vegane Ernährung mit gelegentlichem Fleischverzehr ergänzt, kann mit Flexi-Vegan möglicherweise auf das zusätzliche Vitamin B-12 in Form von Spritzen oder Tabletten verzichten. Man sollte dennoch Vitamin B-12 Spiegel regelmäßig im Blutbild prüfen. Es ist ganz besonders für Betroffene mit chronischen Darmleiden ein wichtiges Thema. Da bei mir etwas mehr als die Hälfte vom Dünndarm durch Operationen entfernt wurde, muss ich mir regelmäßig Vitamin B-12 spritzen geben lassen. Es fehlt mir der Darmabschnitt, indem das Vitamin B-12 resorbiert wird. Es steht Dir offen Dich vegan zu ernähren oder eher den Flexi-Veganen Weg zu beschreiten. Beide Ernährungsformen werden Deiner Gesundheit gut tun. Vielleicht ist ja Flexi-Vegan für Dich der Einstieg in einen veganen Lifestyle ?

Bitte beachte:

Bei allen oben genannten Ernährungsformen gibt es sowohl eine gesunde als auch eine ungesunde Variante. Bei der gesunden Variante werden Mahlzeiten überwiegend oder ausschließlich aus frischen, vollwertigen, ökologisch angebauten und nur wenig verarbeitete Lebensmittel zubereitet. Bei der ungesunden Variante werden zu viele so genannte convenient Foods und ungesunde Produkte konsumiert. Als Beispiel sind Oreo-Cookies, Coa-Cola, Kartoffelchips, Zucker und Co. zwar vegan, aber nicht gerade gesund. Auch Lebensmittel mit diversen Zusätzen wie Geschmacksverstärker, Haltbar Macher und viele weiter sind schädlich für die Darm Gesundheit. Du verstehst sicherlich worauf ich hier hinaus will. Selbst zubereitete Mahlzeiten aus wenig bis gar nicht verarbeitete Lebensmittel sind hier zu bevorzugen. Es spricht nichts dagegen mal zwischendurch auch mal ein veganes Fertigprodukt zu konsumieren, doch es sollte aus gesundheitlicher Sicht bei den Ausnahmen bleiben.  

Vegan als Grundlage der Gesundheit 



Nach längerer Recherche im Internet stieß ich auf die Internetseite mit dem vegan 24/7 Online Kurs von Sarah und hatte sofort ein gutes Gefühl. Die 26 jährige war selbst mit Anfang 20 an Morbus Crohn erkrankt. Nachdem die Beschwerden immer schlimmer wurden und kein Arzt ihr helfen konnte, entschied sie selbst aktiv zu werden. Dieser Weg führte sie erstmals zur veganen Ernährungsweise, von der sie bis heute nicht mehr abgekommen ist. Nach mehreren Jahren intensiver Auseinandersetzung mit der pflanzlichen Vollwertkost und einer Ernährungsumstellung ist Sarah heute komplett beschwerdefrei. Mit ihrem Programm "Vegan 24/7" möchte sie, genau wie ich, andere Menschen ermutigen, ihre Gesundheit selbst in die Hand zu nehmen und die Umstellung zur gesunden veganen Ernährung zu schaffen. Wir sind nur 2 von so vielen Menschen, die es mit der Ernährungsumstellung geschafft haben unser Leben wieder zu erlangen und uns nicht weiter von der Erkrankung steuern zu lassen. Nachfolgend ein kleines Video von Sarah.




Meine persönliche Empfehlung:


 https://www.digistore24.com/product/107585?aff=andreas_c


Mit dem 14-Tage Kurs kannst Du dich erst einmal auf eine Vollwertige, auf Pflanzen basierende, gesunde vegane Ernährung umstellen. Dabei lernst Du viel über die Ernährung und kannst Dir dann danach selbst den Speiseplan nach Deinen eigenen Geschmack und Bedürfnissen zusammen stellen. Nach den 2 Wochen kannst Du im Sinne der Flexi-Veganen Ernährung bei Bedarf ein bis maximal zweimal die Woche auch Fleisch in eine deiner Mahlzeit integrieren. Es ist sehr schwer seine Ernährung ohne Hilfe einfach selbst um zu stellen. Mit dem Online Kurs wirst Du begleitet, motiviert und unterstützt. Du hast somit einen fertigen Plan, den Du nur noch umsetzen musst, um Dein Ziel einer gesunden Ernährung zu erreichen. Verschwende keinen weiteren Tag und fange am besten sofort damit an, denn jeder verlorene Tag ist ein verschenkter Tag. Sicher hattest Du schon genug schlechte Tage. Nun wollen wir zusammen beginnen diese schlechten Tage zu eliminieren. Es haben so viele andere geschafft, dann schaffst es Du ganz sicher ! In meinen Augen ist der Online Kurs die beste Investition, die Du für eine bessere Gesundheit machen kannst. Der Kurs vermittelt viel wichtiges Wissen und macht es einen Leicht die Ernährung um zu stellen. Probiere es doch einfach mal für 2 Wochen aus. Du hast dabei nichts zu verlieren und wirklich soooo viel zu gewinnen !



Nachfolgend ein Artikel, der eine vegane Ernährung untermauert:


Dietary Treatment of Crohn’s Disease


Meat (including fish), cheese, and animal protein intake in general have been associated with an increased risk of inflammatory bowel disease (IBD). In the meantime, plant-based diets may not only help prevent such conditions, but treat them as well, resulting in the longest recorded remission rates for Crohn’s disease.

Ernährungstherapie von Morbus Crohn

Fleisch (inklusive Fisch), Käse und tierisches Protein im allgemeinen, wurden mit einem erhöhten Risiko von chronisch entzündliche Darmerkrankungen in Verbindung gebracht. Inzwischen kann eine auf pflanzen basierende (vegane) Ernährung nicht nur solche Erkrankungen verhindern, sondern sie auch behandeln, was mit der am längsten dokumentierte Remission bei Morbus Crohn resultierte.